Er, sie, divers – Genderinklusive Sprache leicht gemacht.

Eine Person ansprechen aber wie? Ob im Job, oder beim Dating – genderinklusiv kommunizieren leicht gemacht.

Im November 2017 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass eine dritte Option bei der Geschlechterwahl im Personenstandregister einzuführen sei. Männlein und Weiblein erhalten ein Geschwisterchen in Form des Begriffes „divers“. Aber wie spricht man dieses Geschlecht in der Realität an?

1. Einstieg

„Gendern“ = ein häufig verwendeter Begriff, der nur einen Teil der Herausforderung betrachtet. Das generische Maskulinum (ein „neutrales“ maskulines Wort) stellt keine genderneutrale Form der Kommunikation dar. Daher wird beim Gendern immer auch die feminine Form des Begriffes in den Text inkludiert. Dabei werden allerdings Personen ausgeschlossen, die sich nicht in der binären Geschlechterordnung positionieren können.

„Genderinklusive Sprache“ = bedeutet sämtliche Geschlechter zu betrachten und einzuschließen. Menschen, die nicht als Frau oder Mann zu bezeichnen sind (z.B. queer/inter*/trans*), werden dennoch Teil der neuen Schreibweise, indem man ihnen wortwörtlich Platz einräumt.

2. Wie geht es richtig?

Das wurde noch nicht final definiert, hängt aber vor allem mit der Einstellung Ihres Unternehmens zu diesem Thema zusammen. Vereine und Verbände, die sich mit genderinklusiver Kommunikation befassen (z.B. Bundesverband der Trans*, TransInterQueer e.V.), geben Empfehlungen ab, wie man qualifiziert und vor allem nicht diskriminierend kommuniziert.

Schritt 1: Bei der Unsicherheit, wie eine Person angesprochen werden möchte, die Person selbst nach ihrem Wunsch fragen (sowohl im Gespräch, als auch schriftlich).

Schritt 2: Bei schriftlicher Kommunikation, oder auch in Drop Down Menüs, immer eine Alternative zu den Standards anbieten. (Die Anrede mit „Herr/Frau“ fällt ggf. weg / Wortneuschöpfungen sind willkommen.)

Weder die Bundesregierung, noch der Duden haben eine Richtlinie für genderinklusive Kommunikation veröffentlicht.

3. Geschlecht und Geschlechtsidentität

Das Geschlecht ist die tatsächliche biologische Ausprägung der Organe, also die Anatomie des Menschen: Männlich, weiblich und divers/inter*. Bei der „dritten Option“ handelt es sich demnach um eine Sammelkategorie für die Vielfalt an biologischen Geschlechtern. Sie sind nicht eindeutig männlich oder weiblich und rangieren in dem Spektrum dazwischen.

Die Geschlechtsidentität hingehen spiegelt den emotionalen Faktor, also die Wahrnehmung des eigenen Geschlechtes eben jener Person wider. Die unzähligen Varianten werden übergeordnet in queer, trans* und inter* zusammengefasst.

1) Die Studie verwendet mit dem Unterstrich den sog. Gender_Gap nach Hermann (2003), um durch die Lücke einen geschlechtlichen Möglichkeitsraum zwischen/jenseits/außerhalb von weiblich und männlich sprachlich zum Ausdruck zu bringen.

2) Der Asterisk [*] (oder: Sternchen) in Inter* oder Trans* ist ein der Computersprache entlehnter Versuch, jede auf Geschlecht rekurrierende Wortendung (bspw. in transgender, inter-geschlechtlich etc.) zu ersetzen, um sämtliche Identitätsformen zu berücksichtigen und damit nicht zuletzt auch diejenigen Personen zu adressieren, die sich einer geschlechtlichen Zuordnung entziehen wollen.

4. Beispiele

Persönliche Ansprache (verbal und schriftlich)

Neutral

  • Guten Tag (Vorname Name)
  • Sehr geehrtes Team/Publikum/Kollegium
  • Sehr geehrte Führungskräfte, Beschäftigte, Tagungsteilnehmende, Anwesende
  • Liebe Gäste

Persönlich

  • Liebe_r (Vorname Name)
  • Sehr geehrte_r (Vorname Name)
  • Lieb* (Vorname Name)
  • Sehr geehrt* (Vorname Name)
  • Liebe*r (Vorname Name)
  • Sehr geehrte*r (Vorname Name)

Unser Fazit:

Es ist keine Schande sich unsicher zu sein, bei einem so sensiblen Thema, aber es gibt auch keinen Grund nicht einfach in die Offensive zu gehen. Machen wir es doch einfach wie Kinder #einfach nachfragen.

Wir haben für Sie noch weitere Fakten und Beispiele in einem Leitfaden zusammengestellt.

Und wenn Sie noch weiter stöbern möchten, das Gender Wörterbuch liefert Antworten.

 

Die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Veranstaltungen werden am laufenden Band verschoben oder sogar abgesagt – Abstand halten ist die Devise. Doch welche Chancen eröffnen sich in der aktuellen Situation?

Chaos, Kosten und Social Distancing – Corona aus der Sicht der breiten Masse.

Ausgangssperren, Homeoffice und ähnliche Schlagwörter haben das Potential die Unwörter des Jahres zu werden. Verständlich! Die Absagewelle bei Veranstaltungen rollt wie ein Tsunami über die ganze Welt. Missmut, Verunsicherung und Trauer sind die vorherrschenden Gefühle. Zusammenkommen ist verboten. Zumindest physisch. Gerade jetzt haben die Menschen ein unfassbar großes Bedürfnis nach direktem Austausch.

#1 – Persönliche Begegnungen werden jetzt gebraucht, nicht erst in sechs Monaten.

Im Homeoffice eingesperrt, täglich hunderte von E-Mails im Postfach – Menschen vermissen  das Leben draußen! Es geht um den Face2Face Austausch: Die unkomplizierte Absprache über den Schreibtisch hinweg, das Gespräch mit dem Kunden, ein Schwätzchen hier, ein Meeting da, das Date zum Mittagessen, der Afterwork-Drink. Die Sehnsucht nach sozialen Kontakten wird in den nächsten Wochen noch weiter anwachsen. Das Schöne ist – mit virtuellen Events kann man etwas dagegen tun.

Der Austausch mit Partnern, aber auch unter den Kollegen oder Teilnehmern, sollte nicht einzig und allein schriftlich stattfinden. Verlässlichkeit und Zuversicht vermitteln – das funktioniert auch virtuell. Zeigen Sie Ihren Gästen, dass Sie sie gerne sehen möchten und auf ihre Meinung nach wie vor Wert legen. Wirken Sie aktiv einem Motivationsverlust entgegen, schärfen Sie den Fokus aller und versprühen Sie positive Energie in den Homeoffices. Seien Sie ein Vorreiter!

Zusätzlich werden Mitarbeiter und Teilnehmer mit einer virtuellen Veranstaltung vor einem Motivationsverlust bewahrt. Man rückt zusammen, der Fokus aller Beteiligten wird geschärft und positive Energie wird in jedes Homeoffice gesendet. Der gemeinschaftliche Gedanke ist das, was ein Unternehmen am Leben erhält und was Mitarbeiter motiviert, am Ball zu bleiben.

#2 – E-Mail-Kampagnen sind kein vollwertiger Ersatz.

Die Veranstaltung wurde aus einem bestimmten Grund angesetzt. Die Teilnehmer werden eingeladen, um ihnen einen Inhalt zu vermitteln, oder gar, um ihre Meinung zu bestimmten Themen einzuholen. Wieso jetzt darauf verzichten? E-Mail-Kampagnen reichen doch aus? Das glauben wir nicht! Denn eine E-Mail kann kaum den Austausch ersetzen, den ein Live-Event erzeugt. Mit einer virtuellen Ersatzveranstaltung, können Sie die Informationen im Grunde wie geplant an Ihre Gäste übermitteln und dank verschiedener Tools, auch live Feedback von den Zuschauern erhalten. Sorgen Sie dafür, dass nicht zusätzlich zu dem großen Tsunami auch noch E-Mail-Flutwellen losrollen. Kommunizieren Sie direkt und nachhaltig – JETZT!

#3 – Interaktion über normale Grenzen hinaus.

Veranstaltungen in einer Location sind in vielerlei Hinsicht eingeschränkt. Mithilfe einer digitalen Maßnahme können einige dieser Grenzen gesprengt werden. Das offensichtlichste Beispiel ist wohl die Anzahl der Teilnehmer. Erweitern Sie den Kreis der Zuschauer ungebunden von Orten oder Sprachen. Dank des Übersetzungsmoduls wird die Anforderung eines mehrsprachigen Events nämlich zu einer leichten Übung. Multilingual ist das Zauberwort, mit dem Sie Informationen an eine breitere Masse als jemals zuvor verteilen können.

Auch der Kreis der möglichen Teilnehmer wird erweitert. Wer physisch nicht die Möglichkeit gehabt hätte vor Ort teilzunehmen, erlangt dadurch die gleiche Chance wie alle anderen, sich aktiv am Veranstaltungsgeschehen zu beteiligen – Sie fördern also zusätzlich die Inklusion mit einem virtuellen Event!

#4 – Nachhaltigkeit leben.

Diverse Veranstaltungen sollen im Herbst nachgeholt werden. Zugegebenermaßen freut man sich schon jetzt auf die Zeit nach der Krise. Aber wie nachhaltig ist es, wenn Mitarbeiter, Kunden oder Partner jede Woche eine andere Veranstaltung besuchen, um das jetzige Defizit auszugleichen? Die Digitalisierung ist #pro Green Meetings und dazu gehört auch die Durchführung von digitalen Veranstaltungen. Ein positiver Effekt der aktuellen Krise ist schon jetzt zu sehen: Der CO2 Ausstoß ist deutlich gesunken! Dazu können virtuelle Events auch über die Krisenzeiten hinaus weiter beitragen.

#5 – Kosten und Zeit sparen.

Klingt nach einer Finte? Die Rechnung ist doch ganz einfach: Die Location ist gebucht, der Technikdienstleister vorbereitet, die Speaker gebrieft, die Gäste
eingeladen und warten nur auf Neuigkeiten. Warum das ganze Setting nicht nutzen, anstatt Stornokosten zu zahlen? Mit einfachen Maßnahmen kann das Setup für die Übertragung in die Homeoffices angepasst werden. Eine Videoregie ist schnell ergänzt und die Event App kann für direkte Interaktion mit den Zuschauern genutzt werden. Schon kann es losgehen! Sparen Sie sich die Kosten für die Absage und die Neuauflage des Events, indem Sie es einfach online durchführen. Sie tun Gutes damit!

Fazit

Absagen gilt wirklich nicht. Veranstaltungen, die Sie mit viel Herzblut geplant und organisiert haben, sollten Sie nicht verschieben. Nutzen Sie die Chancen, die sich Ihnen in diesen schwierigen Zeiten bieten und lassen Sie die Teilnehmer spüren, dass Ihr Unternehmen die Krise überleben wird. Halten Sie Ihre Mitarbeiter, Kunden und Partner motiviert. Eine virtuelle Veranstaltung bringt Sie 3 Schritte schneller in die Zukunft und in die Köpfe Ihrer Gäste, als eine ersatzlose Streichung oder das Verschieben des Events auf unbekannte Zeit. Lassen Sie Social Distancing blass aussehen und machen Sie das Homeoffice zu einem Raum für virtuelle Erlebnisse. Beziehen Sie Stellung und lassen Sie sich nicht unterkriegen.

#weareinthistogether #govirtual

Hybride und virtuelle Eventformate spielen seit letztem Jahr eine große Rolle und können auch zukünftig einige Formate und Prozesse schneller, effizienter und kostengünstiger gestalten. Zudem ist es für viele Menschen eine Chance virtuell zusammen zu kommen und sich auszutauschen. Unternehmen können Produkte und Dienstleistungen vorstellen, die Mitarbeiterbindung wird gestärkt, Inklusion gefördert und sogar ganze virtuelle Events und Messen veranstaltet. Doch was ist für die digitale Welt geeignet und wo stoßen Formate an ihre Grenzen? Was gilt es zu beachten und welche Formate gibt es überhaupt?

Im Folgenden stellen wir diese und unsere Empfehlungen dazu vor.

// SEMINAR

Bei einem Seminar steht der Fokus auf Weiterbildung. Meistens sind es frontal gestaltete Vorträge eines Referenten und Teilnehmer*innen ergänzen diesen durch individuelle Fragestellungen. Virtuell sind diese Vorträge bereits als „Webinar“ bekannt. Wir empfehlen dabei eine Dauer von max. 20 Minuten. Es sollte zudem ausreichend Zeit für Fragen berücksichtigt werden. Diese können über interaktive Tools wie Q&A oder Voting der Go.Control Event.App eingesetzt werden. Bei mehreren Vorträgen sollten Pausen zum Durchatmen, Verarbeiten der Informationen sowie zum Essen und Trinken einplanen sein.

// WORKSHOP

Bei Workshops stehen der Austausch und das Arbeiten in kleineren Gruppen im Vordergrund. Für das digitale Format ist es wichtig, dass ein Moderator den kreativen Prozess anleitet und begleitet. Bei wenigen Teilnehmer*innen funktioniert dieser kreative Austausch digital gut. Bei zu vielen Personen wird jedoch das Sprechen, Erarbeiten und Abstimmen schwierig und unübersichtlich. Wir empfehlen daher eine Gruppengröße von maximal 15 Personen. Auch hier sollte die Dauer im Vorhinein zeitlich begrenzt werden.

// MESSE

Bei diesem Format wird eine virtuelle Messewelt mit Hilfe von 2/3D-Visualisierungen geschaffen. So können mehrere Aussteller und Vortragsbühnen abgebildet werden. Durch eingebundene Videos, Präsentationen, Live-Chats oder sogar 1:1 Videosessions auf den einzelnen Messeständen wird die gesamte Messe zu einem virtuellen Erlebnis. Wichtig ist, dass ein interessantes Vortragsprogramm generiert und wirklich relevanter Content dargestellt wird, sodass Aufmerksamkeit und Interesse der Teilnehmer*innen geweckt wird und man in eine eigene Erlebniswelt eintaucht.

// BAR CAMP

Bei diesem Format wird das Programm durch die Teilnehmer*innen vorher gemeinsam geplant. Diese Vorab Planung ist durch diverse bekannte Tools wie zum Beispiel „Teams“ möglich. Vorträge, Workshops oder Diskussionsrunden können damit beispielsweise umgesetzt werden. Wichtig ist, dass die Vorstellung der Beiträge vorher gut strukturiert wird.

// WORLD CAFÉ

Beim digitalen World Café findet ein Austausch der Teilnehmer*innen in unterschiedlichen virtuellen Räumen statt. Die Teilnehmer*innen wechseln dabei jeweils den Raum. Wir empfehlen hier eine Workshop Dauer pro Raum von 10-15 Minuten und eine maximal 5-10 Personen pro Raum. Der jeweilige Moderator bleibt dabei immer im gleichen virtuellen Raum und stellt bei jeder Runde vor, was die vorherige Gruppe erarbeitet hat. Die Ergebnisse jeder Gruppe werden festgehalten und am Ende in einem zentralen, virtuellen Raum präsentiert. Wir würden max. 5 Räume empfehlen.

// PODIUMSDISKUSSION

Bei der allgemeinen Podiumsdiskussion befinden sich mehrere Redner auf einer Bühne und tauschen sich zu einem Thema aus. Im digitalen Formt sollte ein Moderator das Gespräch strukturieren und darauf achten das die Zeit entsprechend eingehalten wird. Die Aufnahmen oder auch Live Übertragung können in einem Studio aufgenommen werden. Während Covid19 ist es wichtig den vorgeschriebenen Mindestabstand und die aktuellen Hygienevorschriften einzuhalten. Das Publikum kann interaktiv mittels Go.Control Event.App eingebunden werden. So können Umfragen, Q&A-Runden, Votings oder die Abbildung einer Themen Wordcloud stattfinden.

// FISH BOWL

Das FishBowl Format ist eine weitere Form der Podiumsdiskussion. Dieses bindet die Teilnehmer*innen mehr ein, indem aus dem Publikum Personen mit auf die Bühne zur Diskussion kommen können. In der digitalen Variante kann in der Talk-Runde ein leerer Stuhl oder auch Bildschirm stellvertretend für die digitalen Teilnehmer*innen platziert werden. Hier ist es notwendig, dass die Kommunikation vom Moderator gemanagt wird. Dieser sollte mittels interaktiver Tools (Chat) prüfen, wer sich einbringen möchte und der jeweiligen Person das Stimmrechte geben oder ihn auf den Screen dazu schalten.

// KONFERENZ

Unter Konferenz versteht sich eine ein- oder mehrtägige Veranstaltung. In der digitalen Welt ist es wichtig, die einzelnen Redebeiträge im Vergleich zum realen Event deutlich zu kürzen. Wir empfehlen auch hier eine begrenzte Zeit für Vorträge (max. 20 Minuten) und ca. 10 Minuten für Fragen und Anmerkungen durch die Teilnehmer*innen. Das Networking unter den Teilnehmer*innen kann über 1:1 Videosessions ermöglicht werden. Auch hier kann für die Interaktion der Teilnehmer*innen die Go.Control App eingesetzt werden.

// TABLE SESSION

Bei der Table Session gibt es verschiedene virtuelle Räume, welche die Teilnehmer*innen im Gegensatz zum World Café jedoch nicht unbedingt wechseln müssen. Auch die Themen der einzelnen Räume können unterschiedlich sein. Für die digitale Ausführung muss es klare Kommunikationsregeln geben. Auch empfehlen wir eine Anzahl von maximal 5 Räumen und 5-10 Teilnehmer*innen pro Raum. In jedem Raum sollte zudem ein Moderator für eine strukturierte Führung durch die Gespräche vorhanden sein.

// KAMIN GESPRÄCH

Beim Kamingespräch geht es um eine lockere, entspannte Unterhaltung der Teilnehmer*innen. Die Anzahl in der digitalen Variante sollte dabei nicht zu hoch sein. Das Format kann simple über diverse Videokonferenz-Tools umgesetzt werden.

 

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Mit unserer Plattform bieten wir individuelle und vielfältige Möglichkeiten und helfen Ihnen bei der Virtualisierung Ihrer Event-Idee. Dabei stehen wir Ihnen von der Planung und Beratung bis zur Umsetzung zur Seite. Gerne können Sie uns telefonisch unter 06039 46 841 46 oder per Mail support@go-control.de kontaktieren. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Wir alle sehnen uns nach dem Miteinander, dem vertrauten Leben, dem persönlichen Austausch und unseren gewohnten Freizeitaktivitäten. Doch wie können wir trotz Virus ein Stück weit in das Leben zurückfinden? Das Wichtigste hierbei sind entsprechende Konzepte und Maßnahmen sowie eine gute und schnelle Kontaktnachverfolgung, um Infektionsketten zu durchbrechen.

Können uns Check-in-Apps zukünftig dabei wieder mehr Freiheiten gewähren? Die Grundidee ist einfach: Die Apps sollen die Kontaktnachverfolgung für alle Beteiligten einfacher und schneller machen. Zudem entfällt dadurch die lästige Zettelwirtschaft und nur das Gesundheitsamt kann die Kontakthistorie eines Nutzers anfragen und entschlüsseln. Dazu haben wir uns die kostenlose App luca angeschaut, die bereits vielerorts in Norddeutschland im Einsatz ist.

Der Unterschied zwischen luca und der Corona-Warn-App des Bundes liegt zunächst darin, dass die App des Bundes einen passiven Risiko-Radar darstellt. Sprich: Man wird gewarnt, wenn es eine Begegnung gab und der Nutzende dieses selbstständig in der App angibt. Luca ergänzt das Ganze für eine schnelle Nachverfolgung im aktiven Austausch mit den Gesundheitsämtern, was deren Arbeit entsprechend erleichtert. Durch die Mehrfachverschlüsselung sowie die explizite Freigabe durch den Nutzenden wird Sicherheit und Datenschutz in der App großgeschrieben.

Der Aufbau luca-App ist vom Prinzip einfach:
Beim Betreten eines Ortes, scannt der jeweilige Betreiber den QR-Code des Luca-Nutzers. Diese haben sich vorher in der App mittels Kontaktdaten registriert und TAN verifiziert. Mit dem Scan des Codes werden nun die Daten automatisch und verschlüsselt gespeichert. Kommt es nun zu einer Infektion, kann das zuständige Gesundheitsamt die Auslesung der Kontaktdaten anfragen und nach Zustimmung entschlüsseln. Damit ersetzt ein kurzer Scan mit dem Smartphone das ewige Ausfüllen von Kontaktlisten. Weitergedacht könnte die App nicht nur in Geschäften, Bars oder bei Veranstaltungen verwendet werden, sondern auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im privaten Bereich genutzt werden und so eine bessere Nachverfolgung gewährleisten. Natürlich ist das Ganze wie auch bei der Corona-Warn-App zum einen von der Anzahl und dem Gebrauch der Nutzenden abhängig sowie auch von der Einlass-Verwendung von Unternehmen, Bars, Restaurants und Geschäften.

Für die Kultur- und Veranstaltungsbranche ist ein weiterer wichtiger Punkt entsprechende Hygiene- und Einlasskonzepte vorweisen zu können und auch über effektive Lösungsansätze wie hybride Veranstaltungskonzepte nachzudenken. Denn auch wenn Live-Events wieder möglich sein werden, wird die Anzahl der Besuchenden vorerst deutlich geringer ausfallen müssen.

Wichtig für die Veranstaltung vor Ort sind dabei:
• Regelungen und Verordnungen von Behörden, Bund und Ländern
• Location in Zonen für eine bessere Verteilung der Besuchenden unterteilen

• Belüftung und Abstandsregelung

• Hygiene- und Einlasskonzepte

• Kapazitätsplanungen

• Catering- & Bestuhlungsplanung

• Kontaktnachverfolgung

Event FAQ hat für die Veranstaltungsplanung eine kostenlose Online Checkliste erstellt. Zudem hat die Initiative #AlarmstufeRot einen Doppel-Test-Stratgieplan als PDF zur Verfügung gestellt.

Das Unternehmen ADITUS bietet dazu entsprechende Zutrittskontrollen und ist bereits in mehreren deutschen Impfzentren für die Akkreditierung und Verwaltung der Mitarbeitenden vertreten.

So können Personen in feste Gruppen zugewiesen werden und je nachdem abgestufte Zugangsberechtigungen erhalten. Auch die Akkreditierung kann im Self-Service stattfinden. Hier erhalten die Personen eine Mail, über die sie ihre persönlichen Daten gesichert eingeben und anschließend einen Ausweis kontaktlos zur Verfügung gestellt bekommen. Dieser dient der Identifikation, als auch dem Ein- und Ausstempeln zur Kontaktverfolgung. Zudem lassen sich beispielsweise Termine direkt mit dem Bestand sowie den räumlichen Kapazitäten vor Ort abgleichen, welches zukünftig auch für Corona-konforme Messen eingesetzt werden kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Nachverfolgung sowie Konzepte und Maßnahmen ausschlaggebend für die Durchführung und den Erfolg von zukünftigen Veranstaltungen sind. Bei hybriden Events ist vor allem der Content für die rein virtuellen Besuchenden ausschlaggebend und vieles sollte noch detailreicher durchdacht werden. Aber mit etwas Mut, Kreativität und spannenden Inhalten werden auch virtuelle und hybride Veranstaltungen zu großen Erlebnissen und einer sehr willkommenen Abwechslung.

Wir helfen dabei gerne mit der passenden Beratung, Konzeption und Umsetzung.
Sprechen Sie uns jederzeit gerne an!
Ihr Go.Control Team

Quellen:
luca App
Sueddeutsche Zeitung
Tagesschau
Aditus GmbH

Hinweis: Unbezahlte Werbung

Bildquelle: Unsplash

Format: Hybrides EventTeilnehmende: 2.200 PersonenJahr: 2022
Format: Live EventTeilnehmende: 500 PersonenJahr: 2022
Format: Live MesseTeilnehmende: 3.000 Personen laut MesseJahr: 2022
Format: Live EventTeilnehmende: 900 PersonenJahr: 2022
Format: Live EventTeilnehmende: 450 PersonenJahr: 2022
Format: Live EventTeilnehmende: 300 PersonenJahr: 2022
Format: Hybrides Event mit Workshops und KeynotesJahr: 2022
Format: Live-EventTeilnehmende: 180 exklusive Kund:innenJahr: 2022
Format: Virtuelles ForumTeilnehmende: Etwa 100 PersonenJahr: 2022
Format: Virtuelle KonferenzTeilnehmende: 160 PersonenJahr: 2022
Format: Virtuelles EventTeilnehmende: OnlineJahr: 2022
Format: Konferenz & Messe in HamburgTeilnehmende: Live vor OrtJahr: 2021
Format: Zweitägige hybride KonferenzTeilnehmende: Mehr als 300 PersonenJahr: 2021
Format: Virtuelles FestivalTeilnehmende: 7.500 PersonenJahr: 2021
Format: Digitales EventTeilnehmende: Über 1.000 PersonenJahr: 2021
Format: Virtuelles EventTeilnehmende: Über 8.800 PersonenJahr: 2021
Format: Hybrider ListenparteitagTeilnehmende: 1.750 Personen Jahr: 2021
Format: Digitale VersammlungTeilnehmende: rund 700 PersonenJahr: 2020
Format: Virtuelle KonferenzTeilnehmende: Über 1.500 PersonenJahr: 2020
Format: Digitales Talk-FormatTeilnehmende: OnlineJahr: 2020
Format: Virtuelles EventTeilnehmende: Mehr als 400 PersonenJahr: 2020
Format: Live FestivalTeilnehmende: Über 2.300 PersonenJahr: 2019

Projekt-Details XYZ

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